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ImZwischenSprechen

Eine Einladung in den Erfahrungsraum des Lebendigen

Wir bieten zwei Formate an:

WARM DATA LABS

Helmut Haastert-Petersen ist zertifizierter Warm Data Host (nach Nora Bateson)

Einladung zum Erfahrungsraum

Wir laden dich ein zu einer Zeit, die sich dem Zwischen widmet – 
dem, was zwischen Worten geschieht,
 zwischen Menschen lebt,
 zwischen Erkenntnis und Handlung geboren werden will.

Als Host von Warm Data Labs nach Nora Bateson, die 
lebendige Komplexität und kontextuelle Verbundenheit einladen,
 öffnen wir einen Raum für gemeinsames Wahrnehmen.

Wie bewegt sich unser Miteinander, wenn wir nicht über ein Thema reden, sondern uns innerhalb eines geteilten Erfahrungsraums begegnen?

Das Herz als Kompass

Das Herz hört anders.
 Es misst nicht. Es prüft nicht.
 Es stimmt sich ein.

„Das Leben selbst will ins Bewusstsein kommen …
 Wo sind die aufbauenden Kräfte zu finden, die verbindenden Kräfte?“ 
– Birgit Ebel

Der Prozess

Das Nichtwissen führt.
 Aufmerksam innehaltend, mit allen Sinnen gewahrwerdend.

Dort, wo das Alte nicht mehr trägt
 und das Neue noch nicht greifbar ist, 
beginnt ein Möglichkeitsraum.

„Der schöpferische Geist zeigt sich, 
wenn wir unsere Agenda loslassen
 und dem Leben erlauben, durch uns zu sprechen.“
 – Stephen Gilligan

Generativ sein heißt:
 fragend begleiten:
 Was will hier entstehen?
 Was braucht es von mir?

Im Gespräch sein

Wir öffnen einen Gesprächsraum.
 Kein Podium. Keine Vorträge. Ein Feld. Stimmen. Stille.

„Was ich denke, ist nie die Wahrheit – 
sondern ein Angebot zur Kooperation mit der Wirklichkeit.“ 
– Gunther Schmidt

Das Wesen des Zwischenraums

Wir alle leben in Mustern.
 Sie strukturieren, schützen, erklären.
 Doch oft nehmen sie uns das Lebendige.

„……Du bist ein anderer Mensch, du hörst mir zu …
 Das ist das Gegenüber, das du mir entgegenbringst.“ 
– Birgit Ebel

Das Zwischen ist der Ort, an dem wir uns wirklich begegnen.
 Nicht über Meinungen oder Informationen – sondern in Aufmerksamkeit, in Präsenz. 
Im Blick. Im Schweigen. Im Augenblick.

Und was bleibt – im Alltag?

Die Erfahrung sinkt in den Alltag. In Resonanz kommt sie zum Leben.

Nora Bateson definiert Symmathesy: „Transkontextuelles gegenseitiges Lernen ist der Prozess, wie alle lebenden Systeme lernen, in ihrer Welt zu sein“.

SALON

Wir als Gastgebende

Zu unseren Biografien gehören Brüche, Übergänge, Neuanfänge und Fragen.

Wir schöpfen aus hypnosystemischer und generativer Prozessbegleitung sowie aus der Warm-Data-Praxis nach Nora Bateson. Unsere Arbeit gründet auf jahrzehntelanger Erfahrung in Intensivpflege, Körper- und Leibarbeit, Improvisation, Dialoggestaltung und Stille. Hinzu kommen Ausbildungen und gelebte Praxis in Psychologie, Sozialwissenschaften, rechtlicher Betreuung und sozialer Arbeit.

Im Unfertigen, im Ungeplanten, im Unverortbaren entfalten sich Möglichkeiten des Lebendigseins – flüchtig, tastend, überraschend. Ihm wenden wir uns zu, wach, offen und mit allem, was wir sind.

SALON – Hier entsteht Neues

Ein Raum zum Innehalten.
Zum Lauschen.
Zum Tasten.

Wir kommen zusammen, um uns zu bewegen – miteinander, mit unseren Perspektiven und mit dem, was zwischen uns entsteht.

Im SALON begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Fragen und Sichtweisen. Wir teilen Gedanken, Wahrnehmungen und Geschichten, ohne sie sofort einordnen oder in Antworten verwandeln zu müssen.

Gespräch wird dabei zur Improvisation.
Wir hören zu, greifen auf, was uns begegnet, reagieren, verändern die Perspektive – und lassen offen, wohin es weitergeht.

Es geht nicht darum, einander zu überzeugen.
Nicht darum, am Ende bei einer gemeinsamen Antwort anzukommen.

Sondern darum, einander zu begegnen.

Mal entsteht Bewegung im Gespräch.
Mal in einer künstlerischen Praxis, einer Bewegung, einem Text oder einem Moment der Stille.
Manchmal reicht ein Gedanke, ein Satz oder ein Blick, um etwas in uns oder zwischen uns in Bewegung zu bringen.

Wir schauen auf die Beziehungen, in denen wir leben.
Auf das, was uns verbindet.
Auf das, was uns trennt.
Auf das, was uns trägt – und auf das, was sich verändern möchte.

Dabei kann etwas sichtbar werden, das vorher nicht da war: eine Verbindung zwischen Gedanken und Gefühlen, zwischen persönlichen Erfahrungen und dem, was uns umgibt, zwischen uns und den anderen.

Wir begegnen der Vielfalt des Lebens.
Dem, was uns verbindet und dem, was uns herausfordert.
Der Freude an Begegnung und dem Schmerz von Trennung.

Und dem Staunen darüber, dass aus Begegnung etwas entstehen kann, das keine*r von uns allein hervorgebracht hätte.

Ein Raum, in dem wir nicht wissen müssen, was entsteht.

Ein Raum, in dem wir gemeinsam wahrnehmen, was werden will.

Hier entsteht etwas Neues.

Warm Data Lab – ein Gesprächsraum für das, was dazwischen liegt

Im Alltag, aber auch bei wichtigen Entscheidungen stehen wir heute immer wieder vor komplexen Situationen.

Oft reagieren wir darauf mit schnellen Antworten, klaren Positionen und fertigen Lösungen.

Ein Warm Data Lab nimmt sich Zeit für das Dazwischen.

Für eine Frage.
Für unterschiedliche Perspektiven.
Für die Zusammenhänge, die sichtbar werden, wenn wir eine Sache nicht nur aus einem Blickwinkel betrachten.

Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Fragen kommen miteinander ins Gespräch.

Wir erzählen, hören zu, erinnern uns, reagieren, widersprechen, staunen.

Dabei lernen wir miteinander – nicht indem wir uns auf eine gemeinsame Antwort einigen, sondern indem wir uns auf unterschiedliche Sichtweisen einlassen und entdecken, was sie einander zeigen können.

Dabei kann etwas auftauchen, das wir allein vielleicht nicht entdeckt hätten.

Was ist Warm Data?

Der Begriff Warm Data wurde von der Systemdenkerin Nora Bateson geprägt.

Warm Data beschreibt die lebendigen Zusammenhänge zwischen Menschen, Dingen, Orten, Erfahrungen und Lebensbereichen.

Wir sind nie nur eine Rolle. Und auch eine Situation steht nie für sich allein.

Was in einer Familie geschieht, kann unsere Arbeit beeinflussen.
Was wir in der Gesellschaft erleben, wirkt in unsere Beziehungen hinein.
Was wir über Natur denken, verändert vielleicht, wie wir mit ihr umgehen.

Ein Warm Data Lab lädt dazu ein, solche Zusammenhänge wahrzunehmen und gemeinsam zu erkunden.

Eine gemeinsame Frage wird aus unterschiedlichen Kontexten heraus betrachtet – zum Beispiel aus der Perspektive von Familie, Arbeit, Natur, Bildung, Kultur oder Gesellschaft.

Eine Frage verändert sich, wenn wir sie in einen anderen Zusammenhang stellen.

Was eben noch selbstverständlich schien, kann plötzlich anders aussehen.

Nicht, weil eine Perspektive die andere ersetzt – sondern weil mehrere gleichzeitig sichtbar werden.

So entsteht eine Form des gemeinsamen Lernens: Wir lernen etwas über ein Thema, über andere Perspektiven und manchmal auch darüber, wie wir selbst auf die Welt schauen.

Wie funktioniert ein Warm Data Lab?

Ein Warm Data Lab beginnt mit einer gemeinsamen Frage.

Der Host eröffnet den Gesprächsraum und gibt einen ersten Impuls. Danach geht es in kleinere Gesprächsrunden.

Die Perspektiven wechseln.
Die Gesprächspartner wechseln.                                                                                 

Geschichten kommen in Erinnerung.
Und mit ihnen verändert sich auch der Blick auf das Thema.

Das Gespräch folgt dabei keinem vorgegebenen Weg.

Es wird zu einer Form von Gesprächsimprovisation:

Wir hören zu.
Wir greifen auf, was uns begegnet.
Wir reagieren.
Wir verändern die Perspektive.
Und wir entwickeln gemeinsam weiter, was gerade entsteht.

Wir müssen noch nicht wissen, wohin das Gespräch führt.

Vielleicht entsteht eine Erinnerung.
Vielleicht ein neuer Gedanke.
Vielleicht ein Widerspruch.
Vielleicht eine Verbindung, die vorher nicht sichtbar war.

Vielleicht auch etwas, das sich zunächst gar nicht in Worte fassen lässt.

Es gibt nichts, was gesagt werden muss.
Und nichts, was richtig sein muss.

Wir folgen dem, was gerade lebendig ist.

Am Ende kommen alle wieder zusammen.

Wir teilen, was uns überrascht, bewegt oder neue Fragen eröffnet hat.

Und vielleicht entsteht zwischen uns etwas, das keine von uns allein hätte hervorbringen können.

Was bleibt?

Ein Warm Data Lab dauert in der Regel etwa 2 bis 2,5 Stunden.

Doch das Gespräch endet nicht unbedingt mit dem letzten Satz.

Manchmal begleitet uns eine Frage noch Tage später.
Eine Perspektive verändert sich.
Eine Begegnung bekommt eine neue Bedeutung.

Vielleicht sehen wir etwas, das uns bisher selbstverständlich erschien, plötzlich anders.

Vielleicht wird ein Zusammenhang sichtbar, den wir vorher nicht wahrgenommen haben.

Vielleicht öffnet sich eine Möglichkeit.

Nicht unbedingt eine Lösung.

Sondern ein anderer Blick.

zum Hintergrund: www.warmdata.life